Ja, ich bezeichne mich tatsächlich als „Modeopfer“, denn ich kann kaum an meinen Lieblingsläden vorbei gehen, ohne mal wenigstens zu schauen. Allerdings sehe ich diese Bezeichnung nicht als negativ an, auch wenn das manch einer, der uns „Modeopfer“ nicht versteht, durchaus so interpretiert. Mode ist etwas Wunderbares und sie hat sich in den letzten Jahrhunderten positiv entwickelt. Heute ist es nicht mehr verwerflich, wenn man nicht jeden Trend mitmacht und mittlerweile denken auch die Designer hin und wieder mal darüber nach, dass wir nicht alle als Twiggis auf den Käuferinnenmarkt geworfen werden. Das dies auch nicht immer funktioniert, zeigten mir Bilder, die ich vor 2 Monaten zu sehen bekam, auf denen sich diverse Celibrities in Satin-Schlafanzug-ähnlichen Hosenanzügen zeigten – schreckliche Vorstellung mit einem Schlafanzug zu einer Party gehen zu müssen, die Nachmittags um Vier beginnt und eindeutig nicht als Pyamaparty ausgewiesen wurde! Ich bin mir auch noch nicht sicher, was ich von diesem Schulterpolster-Comeback halten soll, denn so gewisse Errungenschaften, vor allem aus den Achtzigern, könnten von mir aus gern in abgeschlossenen Schubladen verbleiben. Der nächste und neueste Trend ist die Rückkehr der Jeansjacke! Lange schon verbannt aus meinem Schrank, weil mir die Verbindung mit der Blues-Szene schon länger abgeht und nun sollen sie wieder da sein? Damit hab ich noch so meine Schwierigkeiten und in diesem Fall wäre ich wahrscheinlich dankbar, wenn jener Kelch an uns vorbei gehen würde. Nicht, das ich vorhätte mir eine neue Jeansjacke zu zulegen, NIEMALS, aber ob ich sie an anderen „Mädels“ sehen will, weiß ich auch nicht so recht.
Dagegen fällt es mir schwer diverse Klamotten nicht doch wenigstens mal anzuprobieren – da sind diese hübschen Blüschen, die selbst zu einer klassischen schwarzen Hose nicht aussehen, als wäre man die Handarbeitslehrerin à la Mary Poppins. Schade, dass mir nicht jedes Modell steht – man verliert ja beim Ansehen diverser Modelfotografien auch gern mal den Blick für die Realität und glaubt tatsächlich, das einem selbst genau dieses Outfit ebenso gut stehen würde – Pustekuchen! Spätestens bei H&M – in deren Läden das Licht nicht kundenunfreundlicher sein könnte – stellt man selbst mit Konfektionsgröße 38 fest, dass man in den gleichen Klamotten aussieht wie ein kleines Walross auf Urlaub! Nichtsdestotrotz, finde ich immer und immer wieder das eine oder andere Stück, dass meinen Kleiderschrank so allmählich zum stöhnen bringt! Da lob ich mir, dass ich eine Tochter habe, die meinen Geschmack zum größten Teil teilt, mittlerweile 13 Jahre alt ist und mir auch das eine oder andere Stück gerne abnimmt!
Momentan bin ich ganz hin und her gerissen von Leggings, Pluderhosen und schicken Blüschen und Herrenhemden…
…dazu und über meine Probleme mit Konfektionsgrößen und meine Schwäche für Schals und Tücher, demnächst mehr…
Danke für die Blumen, Kato. Da wir selbst nicht wollen, daß alles verlohren geht, geben wir Euch unsere Entscheidung bekannt. Außerdem stellen wir es jedem frei, sich Gedanken zu machen und sich einzubringen. Wenn Ihr Fragen habt, dann stellt sie. Wir vom Team werden sie erst einmal sammeln und dann in den nächsten Tagen versuchen alle zu beantworten.
Seid ihr irre???? Oh mann....hoffe, das geht nicht alles verloren, was hier zusammengetragen wurde. *heul* Warum wird denn gleich alles aufgelöst??? Habt ihr alle keine Lust mehr?? Kann man nicht einfach welche Ablösen? und wegen der Kosten??...wie sieht es da mit Sponsoren und Werbung aus? Gibt doch bestimmt einige Läden, die da Links schalten würden