The Ordinary-Coverage Foundation

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-Werbung wegen Markennennung-

Ist sie den Hype wert?

Wie viele andere bin auch ich durch unsere Lieblings Beauty-Youtuber auf die “The Ordinary Foundation” aufmerksam geworden, allerdings erst relativ spät.

Ich habe mich nun von Video zu Video geklickt und die Meinungen sind wirklich komplett auseinander gegangen.
Die einen “hypen” sie, die anderen “hassen” sie.

Was bleibt mir nun anders übrig, als sie zu bestellen?!
Ich musste sie einfach haben und testen.


Was der Hersteller verspricht:

  • hat einen hohen Pigmentgehalt und eine hohe Deckkraft
  • glattes Finish
  • leichte, nicht fettende Textur
  • sammelt sich nicht in feinen Linien an
  • semi-mattes Finish
  • SPF-15
  • ist in 21 Farben erhältlich
  • alcohol-free
  • oil-free
  • nut-free
  • vegan
  • gluten-free
  • cruelty-free
  • NICHT! water-free
  • NICHT! silicone-free

“The Ordinary” verspricht zusätzlich bei all ihren Produkten, dass sie frei von folgenden kritischen Inhaltsstoffen ist:

Frei von Parabenen, Sulfaten, Mineralöl, Chlormethylisothiazolinon, Methylisothiazolinon, tierischen Ölen, Benzalkoniumchlorid, Teerfarben, Formaldehyd, Quecksilber und Oxybenzon.

Quelle: “The Ordinary

Was bringe ich für Vorraussetzungen mit?

Immer wieder werde ich neue Reviews über verschiedenste Foundations schreiben. Welche Vorraussetzungen ich mitbringe erkläre ich euch hier. Vielleicht fühlt ihr euch ja angesprochen, oder ihr habt im Gegensatz zu mir, super trockene Haut, oder ganz andere Hautbilder ?!

Meine Haut ist eine leichte Mischhaut.
Sie ist an der Stirn und am Kinn gern mal etwas ölig/glänzend und ich muss sie hin und wieder abpudern. 
Allerdings habe ich um die Nasenflügel herum und an den Wangen gern mal leicht trockene Stellen.
Neben meiner Nase, auf meinen Wangen, habe ich etwas vergrößerte Poren. Ansonsten habe ich, außer der immer leicht roten Wangen, keine besonderen Hindernisse, um die Performance zu testen.

Auftrag und Finish

Alle meine Foundations verteile ich immer zuerst mit einem Pinsel und verblende sie danach mit einem leicht feuchten Schwamm.

Ich habe übrigens die Farbe 1.2Y bestellt.
Leider rutschte sie nicht so einfach über mein Gesicht, wie ich es bisher von anderen Foundations gewohnt war.
Zusätzlich kam noch die Schwierigkeit hinzu, dass sie unglaublich schnell einzieht.
Also hieß es schnell arbeiten.

Mein erster Versuch war grauenhaft und ich habe sie einfach noch einmal abgenommen und etwas schneller eingearbeitet.
So etwas hatte ich noch nie in dieser Form.
Weil sie so unglaublich schnell eingezogen ist, hab ich die Pigmente nicht mehr richtig verteilen können und ich war viel zu fleckig.

Im zweiten Versuch habe ich jeweils ein bis zwei kleine Punkte der Foundation in einen Abschnitt meines Gesichtes aufgetragen und schnell in meine Haut verblendet. Das hat deutlich besser geklappt.
Die Foundation hat direkt nach dem Auftragen ein wirklich ebenmäßiges Finish gezaubert, aber man konnte schon erkennen, dass sie sehr trocken, matt und puderig auf der Haut lag.
Je nachdem wozu ich gerade Lust habe, sette ich mein Gesicht mit einem Schwamm, dem Pinsel oder dem Puff.
Damit ihr hier nicht mit noch mehr Infos erschlagen werdet, einmal kurz und knapp.

Ich habe alle drei Varianten ausprobiert und nichts hat perfekt geklappt.
Ich hatte immer wieder das Problem, dass sich meine Foundation vom Gesicht gelöst hat, sobald ich mit dem Puder über meine Nase,Wangen und das Kinn gegangen bin. Es hat sich angefühlt als würde ich die Pigmente der Fountation wieder abtragen.Auch hier habe das ganze an mehreren Tagen und in verschiedenen Varianten ausprobiert. Das Haus habe ich mir ihr allerdings nicht verlassen, so unzufrieden war ich.

Die Foundation ist zusätzlich noch, während ich am Schminktisch saß und noch gar nicht fertig mit meinem Makeup war, extrem in meine Mimikfalten gerutscht und hat sich unangenehm über trockene Stellen gelegt zB. an meinen Nasenflügeln.

Fazit:

Alle positiven Auffälligkeiten:

  • Die Farbauswahl ist toll und vor allem sehr intuitiv. Selbst ein Laie kann erahnen, welche Farbe er haben könnte. Meine Farbe, die ich mir hab schicken lassen, sah toll aus!
  • Kurz nach dem Auftrag war das Finish ebenmäßig
  • die Deckkraft ist auch direkt nach dem Auftrag fantastisch ohne schwer zu wirken
  • der Preis, von 6,75€ ist bei den Inhaltsstoffen auch mehr als fair
  • das Design gefällt mir nach wie vor
  • die Flasche hat einen Pumpspender und ist aus Plasik ohne billig zu wirken. Ideal für Reisen.

Und meine negativen Auffälligkeiten

  • der Auftrag ist mir persönlich zu schwerfällig
  • sie legt sich extrem über trockene Stellen; vor allem an den Nasenflügeln
  • Leider legt sie sich auch nach kürzester Zeit in sämtliche Mimikfalten und man sieht unglaublich alt aus
  • das “Setten” funktionier nicht wie es soll.
    Egal wie sanft und ob mit dem Pinsel, dem Puff oder dem Schwamm, ein Teil der Foundation geht wieder verloren und die Haut scheint an einigen Stellen wieder extrem durch (zB. Rötungen auf den Wagen).

Empfehlung oder nicht?


Es gibt Viele Dinge, die wir uns von einem Produkt wünschen, aber am Ende des Tages wollen wir von einer Foundation doch eigentlich nur, dass wir ein tolles Finish haben und wir nicht schlimmer mit Foundation aussehen, als ohne?!
Ich erwarte, egal ob es jetzt eine full-, medium oder light coverage Foundation ist, dass ich sie hinterher gern trage.
Sie soll einfach schön aussehen und genau das fehlt mir hier.

Zuletzt möchte ich noch sagen, das dies ein Test auf genau meinem Hauttypen war und ich nicht weiß, ob es vielleicht doch bei eurem klappen könnte! Sie hat ja schließlich auch schon bei anderen funktioniert!?
Ich denke bei sehr öliger Haut wäre es durchaus einen Versuch wert.

Falls ihr selbst auch schon Erfahrungen mit der “The Ordinary – Coverage Foundation” gemacht habt, dann schreibt mir doch einmal, wie sie auf eurer Haut funktioniert hat, oder ob ihr sie unbedigt noch testen wollt?!

xo Gianna <3

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